Kalabrien

Kalabrien, ehemals Kulturland der Griechen und Römer - wird an drei Seiten vom Meer umgeben: im Westen vom tyrrhenischen, im Süden und Osten vom ionischen Meer. Nur durch eine schmale Meerenge von der Südwestspitze Kalabriens getrennt, liegt Sizilien, westlich Kalabriens die äolischen Inseln mit dem Stromboli.
Zum touristischen Kapital Kalabriens gehören seine fast unendlichen, meist urwüchsigen Sandstrände. Der Reisende wird durch die abwechslungsreiche Landschaft und das klare, in allen Farbtönen leuchtende Meer in den Bann gezogen. Die granitene Bergwelt des Aspromonte mit ihrer blühenden Vegetation ist genauso faszinierend wie die waldreichen Berge der Sila oder das eindrucksvolle Massiv des Monte Pollino.
Am Capo Vaticano, einer bergigen Halbinsel, die sich ca. 70 km nördlich der Meerenge von Messina ins tyrrhenische Meer vorschiebt, sind seit etlichen Jahren gediegene Fremdenverkehrseinrichtungen entstanden. Die Landschaft besticht durch ihre Vielfalt an Badebuchten, durch ihre überwältigenden Ausblicke über das Meer auf Sizilien und die äolischen Inseln und durch ihr ausgeglichenes, warmes Klima, das in den Sommermonaten sehr trocken und heiß sein kann. Hier liegen unsere schönsten Ferienwohnungen, Strandvillen, kleine Ferienanlagen und familiäre Hotels. Die angenehmste Reisezeit sind die Frühjahrs- und Herbstmonate; Badezeit ist von April bis November (abhängig natürlich von der Großwetterlage).

Industrieanlagen, touristische Massenabfertigungsbetriebe und Hotelhochhäuser sucht man hier vergebens, dafür begeistern die üppige, subtropische Vegetation - Palmen, Kakteen, Oliven, Oleander, Bananen, Orangen... - und das kristallklare Meer.
Das malerische Zentrum der Gegend, das teils mittelalterliche, teils barocke Tropea, thront auf steil abfallenden Felswänden, unter denen sich ein gepflegter Sandstrand ausbreitet. Es bietet nicht nur Einkaufsmöglichkeiten jeder Art, sondern ist mit seinen Boutiquen und Eisbars auch schickes Zentrum für abendliche Vergnügungen.
Das Angebot an Badestränden, teils romantisch und verschwiegen, teils mit allen Annehmlichen wie Bars und Strandeinrichtungen, Tretboote und Kajaks, ist nahezu endlos: Von den langen Sandstränden von Parghelia und Zambrone im Norden von Tropea über Baia di Riaci unterhalb von Santa Domenica di Ricadi, Tono und Tonicello, Praia di Fuoco, Grotticelle und Santa Maria, alle um das Capo Vaticano gelegen, bis zur naturbelassenen Bucht von Coccorino und zum langen Sandstrand von Nicotera Marina ist jeder für sich ein kleines Highlight.
Überhaupt wird der Kunst- und Kulturliebhaber in einem Land, in dem Griechen, Römer, Mittelalter und Neuzeit ihre Spuren hinterlassen haben, auf seine Kosten kommen; verwiesen sei hier nur auf die weltbekannten Bronzestatuen des Nationalmuseums von Reggio di Calabria, die alten Griechenstädte Locri und Sibari, das malerische Gerace, Serra San Bruno, die Cattolica, Scilla an der Meerenge von Messina..
Nicht zu vergessendie kulinarische Seite: die sehr bodenständige ländliche kalabresische Küche, die viele Naturprodukte aus der einheimischen Landwirtschaft verwendet, wie auch die Fischküche mit ihren direkt an der einheimischen Küste gefangenen Spezilitäten und die vielen geschmackvollen Weine, die schon die alten Römer priesen.

Auszeichnung der Küsten und der Wasserqualität (Segel) sowie der touristischen Infrastrukturen (Blütenblätter) durch die Umweltorganisation Lega Ambiente 2006: 4 Segel und 5 Blütenblätter für Tropea, insgesamt 86.6 von 100 möglichen Punkten, damit die beste Bewertung von ganz Kalabrien und eine der besten ganz Italiens!